Umweltmanagement

Nachhaltigkeit mit System

Das Thema Umweltschutz hat bei Sauber eine lange Tradition. Bereits seit 20 Jahren nutzt das Team beispielsweise die Fernwärme einer nahe gelegenen Verbrennungsanlage zum Heizen des Hauptgebäudes und seit 2004 auch des Windkanals. Der Stromverbrauch des Teams wird zu etwa 50 Prozent aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft) gedeckt.

Ende 2011 wurde das Thema Umwelt mit der Erarbeitung einer Umweltpolitik erstmals systematisch angegangen. Monisha Kaltenborn erklärt, warum: „Es ist offensichtlich, dass die Belastung der Umwelt zu einer zentralen Herausforderung für unsere Gesellschaft geworden ist. Mit der Umsetzung unserer Umweltpolitik wollen wir uns dieser Herausforderung stellen und unsere ökologische Verantwortung wahrnehmen. Unser Kerngeschäft ist nach wie vor der Bau und der Einsatz von Formel-1-Rennwagen. Daran wird sich nichts ändern. Und das tun wir auch mit grosser Überzeugung und mit eben solcher Leidenschaft. Aber wir möchten das, was wir tun, so verantwortungsvoll wie möglich tun.“

Umweltleitbild


Zertifiziertes Umweltmanagement-System

Das Sauber F1 Team machte ernst in Sachen Umweltschutz: Am 3. April 2012 wurde das Umweltmanagement-System der Sauber-Gruppe nach ISO 14001 zertifiziert. ISO 14001 ist die weltweit am stärksten verbreitete Norm in diesem Bereich. Mit der Zertifizierung wird dem Team bescheinigt, sämtliche Anforderungen dieser Norm zu erfüllen.

Der Aufbau des Umweltmanagement-Systems begann mit einer umfassenden Risikoanalyse und Bewertung. Unter Einbeziehung sämtlicher Mitarbeitenden wurde auf organisatorischer, technischer und operativer Ebene ein Regelwerk entwickelt, welches den nachhaltigen Schutz der Umwelt sicherstellt.























Die Sauber-Umweltpolitik definiert Grundsätze und Leitlinien für umweltgerechtes Handeln wie folgt:

  • Das Thema „Umwelt“ wird zur Führungsaufgabe gemacht.
  • Einbeziehung und Befähigung aller Mitarbeitenden.
  • Reduzierung des Energieverbrauchs und Substitution von fossilen Energieträgern durch erneuerbare Energie.
  • Reduzierung des Materialverbrauchs und konsequentes Recycling von Altstoffen.
  • Transfer von Wissen in ökologische Mobilitätskonzepte im Rahmen von Drittprojekten.
  • Einbeziehung von Lieferanten und Kunden in die Aktivitäten.
  • Maximale Transparenz gegenüber Mitarbeitenden, Behörden und Partnern (Bestandsaufnahme, Ziele, Bewertung).

Nebst Aufbau und Zertifizierung des Umweltmanagement-Systems resultierten aus der Umsetzung der Umweltpolitik weitere Projekte wie beispielsweise der Bau und die Inbetriebnahme eines Solarparks am Firmensitz in Hinwil in Zusammenarbeit mit Partner Oerlikon.


Das Sauber F1 Team fährt klimaneutral

Nachdem Anfang April 2012 das Umweltmanagement-System des Unternehmens nach ISO 14001 zertifiziert worden war, folgte der nächste Schritt: Das Schweizer Team fährt klimaneutral. Im Jahr 2015 wurde die carbon-connect AG Promotional Partner des Sauber F1 Teams.

Eine solche Neutralisierung von Treibhausgasen geschieht, indem Unternehmen Projekte oder Anteile daran finanzieren, welche die Menge an Treibhausgasen einsparen, die sie verursachen. Essentiell für die Kompensation ist die sorgfältige Auswahl und Überwachung qualitativ hochwertiger Projekte.

Monisha Kaltenborn erklärt: „Die Kompensation der Treibhausgase hat für uns eine hohe Wichtigkeit und ist eine Konsequenz unserer Umweltpolitik. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. Mit der carbon-connect AG haben wir den idealen Partner für die Umsetzung gewonnen.“


Solarpark

Der vom Premiumpartner Oerlikon in Hinwil errichtete Solarpark ist seit September 2012 am Netz. Er ist einer der größten Solar-Carports in der Schweiz. Die Konstruktion aus 1.573 ebenso fortschrittlichen wie ästhetischen Dünnschichtsilizium-Photovoltaik-Modulen erstreckt sich über 2.249 Quadratmeter. Dafür wurden ein Gebäudedach mit Solarmodulen bestückt sowie weite Teile des Firmenparkplatzes überbaut, was gleich mehrfachen Nutzen bringt. Dank der neuartigen und kosteneffizienten Modulmontage betrug die Bauzeit des Kraftwerks lediglich sechs Wochen. Die Anlage liefert jährlich 155.600 Kilowattstunden, dies entspricht dem Strombedarf von 44 Haushalten.

Umweltbericht 2011

Umweltbericht 2012

Umweltbericht 2013

Umweltbericht 2014

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